Chipmangel sorgt für anhaltende Lieferprobleme bei Elektronikprodukten

Ceconomy-Chef Karsten Wildberger  (Media Markt und Saturn) warnt davor, dass der Chipmangel das Geschäft mit Elektronikprodukten noch längere Zeit belasten wird.

„Je nach Hersteller kann sich das Thema Anfang nächsten Jahres deshalb zum Teil wieder entschärfen, bei manchen Produkten kann das aber auch noch länger dauern“, sagt er im Interview mit dem Handelsblatt.

Betroffen seien immer wieder neue Produkte. „Das wechselt tatsächlich im Wochenrhythmus“, sagt Wildberger. „Vor drei Wochen waren es Handys von bestimmten Herstellern, aktuell sind es Spülmaschinen oder einzelne Druckertypen.“

Auch im Weihnachtsgeschäft werde es wegen der globalen Logistikengpässe Lieferprobleme geben. Sein eigenes Unternehmen sieht Wildberger aber relativ gut gerüstet. „Es war ja abzusehen, dass es Lieferschwierigkeiten geben wird und dass es bei einigen wenigen Produktgruppen oder bei ganz bestimmten Herstellern eng werden könnte“, erklärt er. Deshalb habe Ceconomy vorgesorgt und frühzeitig die Bestände erhöht.

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