Deutschland verzichtet bei Pisa auf Fragen nach dem Finanzwissen

Der neue Pisa-Test der OECD, der an diesem Dienstag veröffentlicht wird, gibt unter anderem auch Auskunft über „financial literacy“, also finanzielle Allgemeinbildung.

Allerdings nicht für Deutschland: Denn anders als 18 andere OECD-Länder hatte die deutsche Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen, auf diesen Zusatztest zu verzichten, sagte Pisa-Koordinator Andreas Schleicher dem Handelsblatt.

Zur Begründung heißt es bei der KMK, man habe sich „auf den Kern von Pisa“ – also Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften – konzentrieren und die Tests an den 15-Jährigen „nicht überfrachten“ wollen. Zudem wolle man Zusatzkosten vermeiden, die die OECD ihrerseits als „marginal“ bezeichnet. Außerdem gebe es Zweifel an der Aussagekraft des Tests zu „financial literacy“, so ein KMK-Sprecher. Diverse Umfragen haben immer wieder ergeben, dass das Wissen deutsc her Schüler über finanzielle und andere ökonomische Fragen ausgesprochen dürftig und zudem schlechter ist als früher.

2 Antworten auf „Deutschland verzichtet bei Pisa auf Fragen nach dem Finanzwissen“

  1. Wer zuviel weiß, stellt kluge Fragen .Das heutige Bildungsopfer
    ist offen für Fielvalt, Tömograti, 80% ceo2, Rente ab 70, El-autos mit Kobolten, Strohmm aus dem Nez, das ohne Nachschub immer voll ist und hasst dem Klümaläugner.
    Was muss die Kartoffel auch wissen über die notwendige Erwirtschaftung des Bruttoinlandproduktes und daß man nur verteilen kann, was erwirtschaftet wurde durch fleissige Arbeiter.Im Zweifel würde er sich dann Gedanken machen über
    Schmarotzer, die hier leben und nur fordern, fordern ,fordern –
    sogen. Analfabehhten, also geschenkte Mänschen, durch deren
    Geschenke insbesondere junge Frauen bereichert werden.

  2. Abgesehen davon, dass der Vorkommentator in bestimmten Punkten sicher Recht hat, finde ich es ja schon bemerkenswert, dass die Kultusminister eine „Überfachtung“ befürchten. Die Kiddies schneiden doch schon jetzt dramatisch schlecht ab in PISA, die Kinder sind bereits überfordert, weil sie in Schulen von vorgestern, von Lehrern von gestern (oft auch gestern eingestellte Hilfslehrer), wenn überhaupt Unterricht ist und auch nur, wenn nicht Freitag ist, auf Probleme von übermorgen (Massenaussterben und Klimawandel eventuell?!) vorbereitet werden sollen. Wie wäre es mit zentraler Bildung statt Länderbrei, dann wären alle Schulen endlich gleicharm und alle Kinder gleichdumm.

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