ifo lehnt Helikoptergeld für Deutschland ab

Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, lehnt Direktzahlungen der Regierung an die Bürger ab, wie es die USA planen.

 „In den USA gibt es kein System der Grundsicherung wie etwa in Deutschland. Unterstützung gibt es für Menschen mit niedrigen Einkommen vor allem wenn sie arbeiten. Genau das wird jetzt aber krisenbedingt massiv eingeschränkt“, sagt Fuest.

„Deshalb ist es in den USA sinnvoll, Schecks an Haushalte zu verschicken. Nicht aber in Deutschland. Bei uns arbeiten die automatischen Stabilisatoren wie Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld“, sagt Fuest. „Das löst allerdings nicht die Probleme für Freiberufler und Selbständige in Deutschland.“

Fuest fügte hinzu: „Die öffentlichen Investitionen, die jetzt in den USA angekündigt wurden, helfen in der akuten Phase der Krise nicht, weil sie einen langen Vorlauf haben und jetzt auch gar nicht umzusetzen wären. Sie können aber bei der wirtschaftlichen Erholung nach der Krise helfen, sie sollten jetzt vorbereitet werden.“

2 Antworten auf „ifo lehnt Helikoptergeld für Deutschland ab“

  1. Es ist doch immer wieder schön, wenn sich Menschen erdreisten über anderer Leute Leben zu richten. Er sagt selber, dass das Problem von Selbständigen nicht gelöst ist u. lehnt trozdem Helikoptergeld ab?! Dieses Geld würde auch anderen Menschen helfen, wie Obdachlosen u. Arbeitslose, die nichts sparen können für eine Krise etc. Wird es aus seiner eigen Tasche gezahlt? Nein!! Daher sollte man lernen, zu gewissen Dingen einfach mal den Mund zu halten! Und überhaupt, was hat Ifo eigentlich zu melden?!

  2. Ah ja, es gibt hier also gute Mechanismen wie etwa Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld (I) – beides 60% des regulären Arbeitsentgeltes – oder halt gleich HartzIV, denn von 432 Euro im Monat kann man „gut und gerne leben.“ Die Miete wird einem gestundet, die Räumungsklage droht also erst 2022, herrliche Zeiten…

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