Regierung prüft Staatsbeteiligung bei Kreuzfahrtanbieter AIDA und Stahlhersteller Georgsmarienhütte

14 Unternehmen haben die Bundesregierung um finanzielle Unterstützung infolge der Corona-Pandemie gebeten.

Nach Recherchen des Wirtschaftsmagazins „Business Insider“ ist auf der bislang vertraulichen Liste der Bundesregierung neben den bekannten Firmen Lufthansa und TUI auch der Kreuzfahrtanbieter AIDA und der niedersächsische Stahlhersteller Georgsmarienhütte. Allein AIDA hat laut der Liste einen Finanzbedarf von rund einer halben Milliarde Euro angemeldet. Daneben enthält die Liste mehrere Autozulieferer, ein hessisches Luftfahrt-Sicherheitsunternehmen sowie die MV Werften in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Neben der 14er-Liste gibt es laut Bundeswirtschaftsministerium auch eine Übersicht mit 60 Firmen, die ein erstes Interesse an einer finanziellen Unterstützung angemeldet haben, sich aber entweder nicht mehr weiter gemeldet haben oder wo der Prozess noch nicht weiter vorangeschritten ist. So hatte nach Informationen von Business Insider vor Wochen auch Bombardier Interesse angemeldet, sich dann aber nicht mehr gemeldet. Auch Thyssen-Krupp war zwischenzeitlich in Gesprächen mit Vertretern der Bundesregierung.

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