Bund plant nach CureVac keine weiteren Einstiege bei Impfstoffentwicklern

Die Bundesregierung will nach CureVac bei keinen weiteren Impfstoffentwicklern einsteigen.

„Die Bundesregierung plant keine weiteren Beteiligungen an Unternehmen, die an einem COVID-19-Impfstoff forschen“, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen, die dem Handelsblatt vorliegt. „Andere Unternehmen haben nicht beim Bund angefragt“, heißt es in der Antwort weiter.

CureVac forscht seit Januar an einem Corona-Impfstoff. Der Bund hatte Mitte Juni für 300 Millionen Euro eine Beteiligung von rund 23 Prozent an dem Tübinger Impfstoffentwickler erworben. Die Bundesbeteiligung soll sicherstellen, dass das Unternehmen nicht durch einen ausländischen Investor übernommen wird und ins Ausland abwandert.

Der Einstieg des Bundes bei CureVac hatte zu Kontroversen geführt. Grünen-Finanzpolitiker Daniel Bayaz kritisiert: „Die Beteiligung erfolgte überraschend, eilig und intransparent. Solche Entscheidungen gehören im Bundestag zumindest diskutiert.“

Eine Antwort auf „Bund plant nach CureVac keine weiteren Einstiege bei Impfstoffentwicklern“

  1. Jetzt wo es was erfolgversprechendes gibt heißt es: halten (und notfalls gegen die USA verteidigen). Eine weitere verdeckte Subvention der Wirtschaft überaus satten Pharmaindustrie ist nicht nötig.

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