Bundesdatenschützer: Warnung vor Zoom

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Ulrich Kelber, hat vor der Nutzung des Videokonferenzanbieters Zoom gewarnt. „Derzeit gibt es keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das heißt: Die Inhalte der Kommunikation liegen unverschlüsselt auf dem Server des Anbieters“, sagte Kelber dem Handelsblatt. „Damit ist von dieser Kommunikationsform abzuraten, wenn personenbezogene Daten im Spiel sind. Es sollten dann alternative Plattformen gewählt werden, wo eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert ist.“

Kritisch sieht Kelber in diesem Zusammenhang, dass infolge der Coronakrise im Homeoffice oder beim Homeschooling oft Anwendungen wie Zoom zum Einsatz kommen. „Wichtig ist es, solche technische Lösungen zu verwenden ohne Datensicherheit oder Datenschutz zu gefährden“, sagte der Datenschützer. Das sei möglich, wenn man sich für datenschutzfreundlichere Produkte entscheide. „Aus Bequemlichkeitsgründen werden aber leider oft die bekannten Angebote genutzt, selbst wenn diese aus Datenschutzsicht mangelhaft sind“, bemängelte Kelber. „Ich erwarte von Behörden und großen Firmen, aber auch von Bürgerinnen und Bürgern, genau hinzusehen, wofür sie sich entscheiden.“ Es gebe immer eine Alternative, „die die Vertraulichkeit der Kommunikation sichert und deren Nutzung man nicht mit seinen Daten oder Metadaten bezahlt“.

2 Antworten auf „Bundesdatenschützer: Warnung vor Zoom“

  1. Ich finde Zoom gut und Ich finde so gut und Hab es auch schon oft benutzt.
    Wer regelmäßig Zoom nutzt, kennt mit Sicherheit bereits die Möglichkeit, eigene Hintergründe für Videotelefonate einzustellen. Neben bereits fertigen Bildern können Sie dort auch ein individuelles Hintergrundbild einstellen. Wir zeigen Ihnen die besten Tools und Downloads für eigene Zoom Hintergründe.

    Quelle: https://www.chip.de/artikel/Zoom-Hintergrund-individualisieren-Die-besten-Bilder-zum-Download_182740998.html

  2. Es ist eine Schande zu wissen, dass unsere Informationen auf diese Weise offengelegt werden. Zoom muss die Privatsphäre seiner Kunden schützen und dies in Ordnung bringen. Ich benutze Zoom häufig für berufliche und persönliche Videokonferenzen, aber vielleicht höre ich damit auf.

    Nachdem die Sicherheitsbedenken gegen Zoom Ende März immer lauter wurden, hat der Anbieter mittlerweile zweifelsfrei eingestehen müssen: Es gibt bei etlichen Details Nachbesserungsbedarf, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung könne man bislang gar nicht anbieten.

    Quelle

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