Ifo warnt vor den gravierenden Folgen eines harten Brexits

Clemens Fuest, Präsident des Münchener Ifo-Instituts, sieht „große Belastungen für die Konjunktur in Europa, sollte es einen Brexit ohne Einigung geben“.

Die ökonomische Lage sei ohnehin fragil – außerdem würde ein harter Brexit die politische Atmosphäre vergiften und künftige Kooperation erschweren“, sagte Fuest dem Handelsblatt.

„Ich sehe immer noch Chancen, dass es zu einer Einigung kommt, aber die werden mit jeder Woche, die verstreicht, kleiner“, warnt Fuest. Wie auch immer die quälend langen Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien am Ende ausgingen: „Die Folgen der Trennung werden  gravierend sein, und uns noch lange beschäftigen“, so Fuest.

Die Möglichkeiten, sich auf einen harten Brexit vorzubereiten, seien begrenzt, weil unklar ist, in welchem Umfang der Handel tatsächlich unterbrochen wird und wie die EU und das Vereinigte Königreich politisch und administrativ auf einen harten Brexit reagieren.

Eine Antwort auf „Ifo warnt vor den gravierenden Folgen eines harten Brexits“

  1. Als England im zweiten Weltkrieg auf sich allein gestellt war, auf die mächtige Neue Welt wartete, die alte zu retten, da verkündete der Premier, die Insel wird durchhalten und im Zweifel wird aufs „Empire“ zurückgegriffen… aber heute? Es gibt kein Empire mehr und ein harter Brexit dürfte uns einen sooner or later failed state, ein Zweite-Welt-Land im Nordatlantik bescheren. Ziemlich bitter.

    Aber vielleicht stellen sie dann zügig Antrag auf Wiederaufnahme.

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