Vestager kritisiert Amazon

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager übt im SPIEGEL-Interview harsche Kritik am Online-Versandhändler Amazon, vor allem an dessen Weigerung, seine Bediensteten mit ausreichend Schutzkleidung zu versorgen.

»Ich kann das nicht verstehen«, sagte sie. »Das Unternehmen hätte die einmalige Chance, zu glänzen und für positive Schlagzeilen zu sorgen.« Dass ein Weltkonzern für Sicherheitsabstand und Schutzmasken sorge und auch sonstige Bestimmungen einhalte, müsste ihrer Ansicht nach selbstverständlich sein. »Was wäre Amazon ohne seine Mitarbeiter, die auch in diesen Tagen rund um die Uhr Pakete schnüren und auf den Weg bringen?«

3 Antworten auf „Vestager kritisiert Amazon“

  1. Amazon ist ja nun auch nicht gerade für seine fürsorgliche Sklavenhaltung in den Lagerhallen bekannt, wir reden hier über das Unternehmen, dass einen Arbeitskäfig patentiert hat. Über das Unternehmen, dessen Juristen schärfere Zähne haben als das Kartellamt, über das Unternehmen in dem Jeff als Chef seine soziopathischen Züge auslebt. Die Kritik ist korrekt, aber im Endeffekt weder neu noch zielführend – sie kommt zu spät und ohne Sanktionsandrohung.

  2. »Was wäre Amazon ohne seine Mitarbeiter, die auch in diesen Tagen rund um die Uhr Pakete schnüren und auf den Weg bringen?« Hahahahaa vermutlich noch profitabler und noch geiler für Jeff, sobald die den Faktor Mensch in ihren Lagern oder beim Ausliefern ersetzen können, werden die es tun und trotzdem wird dort weiter bestellt werden, die Bequemlichkeit ist da s Problem nicht die bösen Untnerhemen.

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